Herr Otte und die Mathematik
20. Februar 2012 0 KommentareJa, das hätte jemand Herrn Otte, Bundestagsabgeordneter der CDU, doch einmal erklären können, dass weniger Schüler auch weniger Schulgebäude bedeuten, also auch weniger Schulen für immer weniger Schülerinnen und Schüler in Stadt und Landkreis Celle.
Wenn dann noch, wenn die Eltern es wünschen, eine neue Schulform wie die IGS dazu kommt, ja dann sind aber schnell ein bis zwei Gymnasien in Celle über. Oder sollen sie als Mini-Schulen im Mikrokosmos einer verfehlten Schulpolitik der CDU im Land überleben dürfen?
Sogar wenn keine IGS gefordert werden sollte, steht ein Gymnasium in Celle zur Disposition. Die Geburtenzahlen sind allein in der Stadt Celle seit 1990 von knapp 800 Kindern auf unter 600 Kinder abgesackt. In Stadt und Landkreis wurden 1990 zusammen über 2100 Kinder geboren; 2009 waren es noch 1439. Aber wie gesagt, Mathematik war noch die Stärke der CDU in Niedersachsen.
Merke: Man kann den Kuchen nicht gleichzeitig behalten und essen, Herr Otte.
Aber es ist schön, dass Sie ihre einfach gestrickte Grundhaltung uns allen noch mal in der CZ offenbart haben. „Egal was ich Dummes daherrede, Hauptsache ich bin in der Zeitung und die Leute denken, dass ich mich für sie einsetze.“
Hätte die CDU nicht die „Reform“ mit der Oberschule in Fahrt gebracht und, hätte nicht der Landkreis als großer Vorreiter die Angelegenheit so schnell durchpeitschen wollen, könnten wir alle entspannter und ohne Bluthochdruck die Sache diskutieren. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und eine gute Bildungslandschaft und nicht um den Erhalt der Celler Gymnasien um jeden Preis.
Euer Füchslein
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